Ausstellungen

11 Menschen im Verbund.
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Volker Stelzmann. Zum 80. Geburtstag des Malers und Grafikers | Kunstmuseen Erfurt

30.08.2020 11:00 – 15.11.2020 18:00

Der Maler und Grafiker Volker Stelzmann (geb. 1940) studierte bis 1968 an der HGB Leipzig, wirkte dort ab 1979 als Dozent und ab 1982 als Professor. 1986 verließ er die DDR und lebt seitdem in Berlin-West. Mit seinen figürlichen, erzählenden Kompositionen lotet er die Gründe und Abgründe menschlicher Beziehungen aus und gehört zu den bekanntesten Vertretern der Leipziger Schule.

Weiterlesen

Hellen Nabukenya. Tuwaye – Let's talk | Kunstmuseen Erfurt

14.08.2020 11:00 – 18.10.2020 18:00

Die Arbeiten von Hellen Nabukenya (geboren 1983 in Uganda) bewegen sich an der Grenze von Kunst und Kunsthandwerk. Die junge Künstlerin fertigt ihre teils monumentalen Werke aus einheimischen, landestypischen Stoffen. Es entstehen Collagen aus starkfarbigen geometrischen Formen.

Weiterlesen

Lee Miller: To believe it | Kunstmuseen Erfurt

09.08.2020 11:00 – 18.10.2020 18:00

Vor 75 Jahren begleitete die Fotografin Lee Miller im Auftrag der britischen Vogue die amerikanischen Truppen beim Vormarsch von der Normandie über Paris bis nach Thüringen und weiter an die Elbe nach Torgau.

Weiterlesen

In Blau gehaltene Blüte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Barbara Toch. Netzwerke. | Kunstmuseen Erfurt

14.06.2020 10:00 – 09.08.2020 18:00

Die seit 1978 freischaffend in Gera arbeitende Künstlerin Barbara Toch (geb. 1950) gehört zu den profiliertesten Künstlerinnen im Freistaat Thüringen. Bis 1973 studierte sie an der HGB in Leipzig und entwickelt seither ihr Werk an den Übergängen zwischen räumlich-figürlichen Assoziationen und konkreten malerischen Spuren.

Weiterlesen

farbenfrohes Bild einer nackten Frau
© Privat

Kopfbahnhof. 30 Jahre D 206. Die Thüringer Sezession | Kunstmuseen Erfurt

16.05.2020 11:00 – 19.07.2020 11:00

Im Juli 1990 trafen sich verschiedene Thüringer Künstlerinnen und Künstler in Erfurt, wandten sich gegen die überlieferten Strukturen der bis dahin staatlich kontrollierten Künstlerverbände und formierten sich zur Gruppe D 206. Die Thüringer Sezession. „D 206“ bezieht sich auf einen D-Zug, der von Warschau über Erfurt bis nach Paris verkehrte, bis 1990 aber nur für sehr wenige DDR-Bürger. Das sollte sich ändern.

Weiterlesen

Luise von Rohden – Handzüge | Kunstmuseen Erfurt

15.05.2020 11:00 – 19.07.2020 18:00

Das Werk der Künstlerin Luise von Rohden (geb. 1990 in Gotha) wird mit dieser Ausstellung erstmals solo in einem musealen Kontext präsentiert. Ihr Markenzeichen sind permanent nach Reduktion strebende Tuschezeichnungen, die sich durch die Komplexität des scheinbar Einfachen auszeichnen. Mit Konsequenz wendet sie dabei das Prinzip der Wiederholung an und findet spezielle zeichnerische Situationen, die von ihr immer wieder variiert werden.

Weiterlesen

Collage auf Teller.
© Sebastian Köpcke und Volker Weinhold

Zum Fressen gern. Sebastian Köpcke und Volker Weinhold | Kunstmuseen Erfurt

09.03.2020 10:00 – 17.05.2020 18:00

2016 bekamen die Berliner Fotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold den Auftrag, für die Jahresausstellung 2016 im Benediktinerstift Admont großformatige fotografische Stillleben anzufertigen. Neben naturkundlichen Präparaten wurden auch zahlreiche andere Objekte in die Fotoinszenierung einbezogen.

Weiterlesen

Weiblicher Torso auf blaugrauem Grund.
© Albertinum, Skulpturensammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Foto: © Hans-Peter Klut u. Elke Estel © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Wieland Förster. Skulpturen und Zeichnungen | Kunstmuseen Erfurt

23.02.2020 10:00 – 24.05.2020 18:00

Der am 12. Februar 1930 in Dresden geborene Wieland Förster zählt zu den herausragenden figürlichen Bildhauern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In den fünf Jahrzehnten seines Schaffens entwickelte Förster eine unverwechselbare, ausdrucksvolle Figurensprache, die eigene leidhafte Erfahrungen in der Jugend – das Bombardement der Innenstadt Dresdens, seine Gefangenschaft in einem sowjetischen Speziallager – verarbeitet und in Bilder eines universellen Menschentums überführt. Sich auf den französischen Dichter und Diplomaten Saint John Perse berufend, war es ihm eine innere Verpflichtung, Zeugnis abzulegen vom Menschen im 20. Jahrhundert.

Weiterlesen

Drei Männer in Uniform zielen mit ihren Pistolen auf ein gemeinsames Ziel.
© Urs Odermatt, Windisch

Arnold Odermatt – Polizist, Photograph, Schweizer | Kunstmuseen Erfurt

16.02.2020 10:00 – 26.04.2020 18:00

Seit den frühen 1950er Jahren fotografierte der Polizist Arnold Odermatt (geboren 1925 in Oberdorf) mit einer Rolleiflex Unfallorte, zu denen er gerufen wurde, fürs polizeiliche Protokoll, aber auch für sich selbst. Die Verkehrsteilnehmer waren fort, die Opfer abtransportiert. Zurück blieben zerbeulte Autos, die Geschichten von überhöhter Geschwindigkeit und Trunkenheit am Steuer, von Missachtung der Vorfahrtsregeln und Leichtsinn erzählen. Sie zeugen vom Einbruch des Unvorhergesehenen in den wohlgeordneten Schweizer Alltag. Aus den Amtshandlungen des Polizisten wurden melancholische, bisweilen komische, stets atmosphärische Momentaufnahmen unserer mobilen Gesellschaft. Darüber hinaus gewinnt das verformte Blech in Odermatts Fotografien eine eigene plastische Qualität.

Weiterlesen

Zeichnung eines Zaunes
© Nina Lundström

Fragil. Nina Lundström und Bettina Schünemann | Kunstmuseen Erfurt

25.01.2020 19:00 – 08.03.2020 18:00

Die zunehmende Errichtung physischer und mentaler Mauern und Barrieren weltweit beunruhigt. Offenheit und Durchlässigkeit sind bedroht. Dieser unwägbare Zustand bewegte die beiden Künstlerinnen Bettina Schünemann aus Gotha und Nina Lundström aus Weimar, sich mit der Thematik Grenzen auseinanderzusetzen.

Weiterlesen


1 - 10 von 95