Alexander Camaro. Die Welt des Scheins

26.03.2023 10:00 – 18.06.2023 18:00

Vom 26. März bis 18. Juni zeigt das Angermuseum in der Ausstellung „Alexander Camaro. Die Welt des Scheins“ eine facettenreiche Retrospektive vom Werk des Malers. Die Eröffnung findet am Sonnabend, dem 25. März, um 16:00 Uhr statt.

Gemälde im Querformat mit verschiedenen geometrischen Formen in warmen gelben Farbtönen
Alexander Camaro, Portal, aus dem Zyklus Das Hölzerne Theater, 1946, Öl auf Leinwand Camaro Stiftung Foto: © Camaro Stiftung/ VG Bild-Kunst Bonn 2023
18.06.2023 18:00

Alexander Camaro. Die Welt des Scheins

Genre Ausstellung
Veranstalter Stadtverwaltung Erfurt, Angermuseum Erfurt
Veranstaltungsort Angermuseum Erfurt, Anger 18, 99084 Erfurt
workTel. +49 361 655-1651+49 361 655-1651 faxFax +49 361 655-1659

Der Maler Alexander Camaro (Breslau 1901–1992 Berlin) galt bis in die 1980er Jahre als einer der bedeutendsten Nachkriegskünstler Deutschlands. Der ausgebildete Hochseilartist, Ausdruckstänzer und Musiker, der bei Otto Mueller in Breslau studiert und die NS-Zeit bei Fronttheatern überlebt hatte, schuf nach Kriegsende den Gemäldezyklus „Das hölzerne Theater“, der ihn schlagartig bekannt machte. Inspiriert von den Formen des Gothaer Barocktheaters, fand er in melancholisch-dunkeltonigen Leinwänden Zeichen für die existenzielle Einsamkeit des Subjektes. In den 1950er Jahren wurde Camaro an die Berliner Hochschule für Bildende Künste berufen, mit Kunstpreisen und öffentlichen Aufträgen geehrt.

Kooperationspartner
Alexander und Renata Camaro Stiftung, Berlin
Kunstforum Hermann Stenner, Bielefeld

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