Filmvorführung, Künstlergespräch und Abschlussführung in der Ausstellung „StipVisite“

12.08.2026 09:53

Im September 2014 machen sich fünf Künstlerinnen und Künstler, darunter auch Elisabeth Oertel, aus Deutschland auf den Weg. Ihr Ziel: New York City. Ihre Fahrzeuge: vier alte russische Ural-Motorräder mit Beiwagen. Nach 43.000 Kilometern und 2,5 Jahren, vielen Pannen und noch mehr Erlebnissen haben sie ihr Ziel erreicht. Ihren Weg kann man in dem Dokumentarfilm „972 Breakdowns. Auf dem Landweg nach New York!“ nachvollziehen. Der Film wird am Mittwoch, dem 19. August, um 18:30 Uhr in der Kunsthalle Erfurt gezeigt. Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Gespräch mit Elisabeth Oertel. Der Eintritt ist frei.

Ausstellung endet am 23. August

Fünf Personen stehen auf einem Weg, rechts eine Wiese und ein Schild mit kyrillischen Buchstaben
Foto: Ausschnitt aus dem Film „Film „972 Breakdows. Auf dem Landweg nach New York!“ Foto: © leavinghomeproduktion GbR

Eingebunden ist die Filmvorführung in das Begleitprogramm der aktuellen Ausstellung „StipVisite“. Sie zeigt die Arbeitsergebnisse der beiden Landesstipendiatinnen für Bildende Kunst 2025, Elisabeth Oertel und Susanna Hanna.

Die Ausstellung endet am Sonntag, dem 23. August, mit einer abschließenden Führung mit der Künstlerin Susanna Hanna um 16:00 Uhr durch ihre Ausstellung „land in between“.

Eine Frau mit langen dunklen Haaren steht an einem Geländer. An der Wand hängen Gemälde.
Foto: Susanna Hanna lädt zur Führung durch ihre Ausstellung „land in between“ Foto: © Stadtverwaltung Erfurt/Dirk Urban

Susanna Hanna hat sich ein Jahr lang mit dem ehemaligen innerdeutschen Grenzgebiet auseinandergesetzt. In einer medienübergreifenden Werkgruppe untersucht sie die Spuren, die Geschichte und Natur in der Landschaft entlang des Grünen Bandes hinterlassen haben.

Elisabeth Oertel richtet in ihrem Projekt „Archiv der Probleme“ den Blick auf die Menschen in ihrer Heimat im Landkreis Greiz. Auf Grundlage von Gesprächen, Interviews und Fragebögen entwickelte sie für den Renaissancesaal der Kunsthalle Erfurt eine raumgreifende Installation aus Textfahnen, Teppichen und Objekten, in denen die Sorgen, Ängste und Hoffnungen der Bevölkerung sichtbar werden.

Das Thüringer Landesstipendium für Bildende Kunst der Kulturstiftung Thüringen und der SV Sparkassenversicherung wird seit 1997 jährlich an zwei professionell arbeitende, freiberuflich tätige Künstlerinnen oder Künstler vergeben, die den ersten Wohnsitz im Freistaat Thüringen haben. Die Arbeitsergebnisse werden im Folgejahr in der Ausstellung „StipVisite“ präsentiert.