Gewalt gegen Frauen sichtbar machen
Podiumsgespräch am 27. Mai in der Kunsthalle Erfurt
Die Künstlerinnen Franziska Greber (Zürich) und Gabriele Stötzer (Erfurt, Trägerin des Goslarer Kaiserrings 2026) sowie Sabine Guntau von der Thüringer Koordinierungsstelle zur Umsetzung der Istanbul-Konvention diskutieren, welche Rolle die Kunst in diesem Zusammenhang spielen kann. Welche künstlerischen Formen und Formate gibt es, um der Diskriminierung von und der Gewalt gegen Frauen mehr Aufmerksamkeit zu verleihen? Welche Rolle spielen dabei Museen als öffentliche Orte? Die Moderation übernehmen Dr. Elke Anna Werner, Direktorin der Kunstmuseen Erfurt, und Susanne Knorr, Kuratorin Kunsthalle Erfurt.
Das Gespräch findet im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Women in the Dark – Aufruhr des Schweigens“ statt, die noch bis zum 31. Mai in der Kunsthalle Erfurt gezeigt wird. Das internationale, partizipative und transdisziplinäre Kunstprojekt der Schweizer Künstlerin Franziska Greber richtet sich gegen Diskriminierung und Gewalt und trägt die Stimmen von Frauen weltweit in die Öffentlichkeit. In der Kunsthalle Erfurt ist „Women in the Dark“ in einer erweiterten Form zu sehen. In vielfältigen Installationen, Objekten, Videos und Audiobeiträgen werden die Erzählungen der Frauen und das Thema im Ausstellungsraum unmittelbar erfahrbar.
Die Ausstellung ist eine Kooperation der Kunsthalle Erfurt mit der Künstlerin Franziska Greber, der Beauftragten für die Gleichstellung von Frau und Mann des Freistaats Thüringen sowie Women in the Dark Deutschland e. V.