Erfolgreiche Ausstellung „Bernhard Heisig. Malerei als Ereignis“ endet am 1. März
Präsentation von 75 Werken zum 100. Geburtstag des Malers
Dass die umfangreiche Jubiläumsschau auf ein großes Interesse stößt, zeigt sich nicht nur an den Besucherzahlen und dem positiven Presse- und Medienecho, sondern auch an den begeisterten Rückmeldungen des Publikums, wie die Einträge im Besucherbuch des Museums dokumentieren: „Was für ein großartiger Maler, ungeheuer facettenreich, vielschichtig, visionär, aktuell bis heute!“ oder auch: „Diese Ausstellung geht unter die Haut, Heisigs Werke sind so wahr und atemberaubend“. Die Reaktionen zeigen, dass Heisigs Malerei auch im Jubiläumsjahr seines 100. Geburtstags nichts von ihrer Eindringlichkeit verloren und vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Weltlage noch an Brisanz gewonnen hat.
In Heisigs figurenreichen Bildern überlagern sich eigene Kriegstraumata, das kollektive Bildergedächtnis und die Auseinandersetzung mit deutscher Geschichte und Gegenwart zu einem emotionsgeladenen Panoptikum. Sein bewegt-expressiver Malduktus, mit dem Heisig in einer Traditionslinie mit Künstlern wie Lovis Corinth und Oskar Kokoschka steht, macht das Betrachten der Bilder zu einem Ereignis des Sehens. Schwerpunkte der Jubiläumsschau, die zahlreiche Schlüsselwerke umfasst, liegen neben Heisigs zeitgeschichtlichen Reflexionen auch auf seinen Bildern zu Film und Theater sowie auf Porträts, Landschaften und Stillleben.
Eine abschließende Kuratorenführung findet am Donnerstag, dem 26. Februar, um 16 Uhr statt.