
Dirk Reinartz. Fotografieren, was ist

Zur Ausstellung
Dirk Reinartz (1947–2004) gehört zu den bedeutenden Fotojournalisten und Bildautoren der späten Bundesrepublik und des wiedervereinigten Deutschlands. Zeit seines Lebens war er auf der Suche nach Motiven, in denen sich eine deutsche Identität zu erkennen gibt, mit all ihren Widersprüchen und historischen Verankerungen.
Dazu gehören auch die deutsch-deutschen Beziehungen, die immer wieder Gegenstand seiner bildjournalistischen Arbeit waren, so in Beiträgen zu DDR-Umsiedlern (1984), Menschen in den Partnerstädten Jena und Erlangen (1987), Übersiedlern aus der BRD in die DDR (1989) oder über das Zonenrandgebiet (1983).
Auch nach der Deutschen Einheit 1990 schaute er nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten und beobachtete die Findungsprozesse einer nun gesamtdeutschen Gesellschaft. Reinartz gelang es, durch eine präzise und pointierte Bildsprache gesellschaftspolitische Entwicklungen Umbrüche und konkrete Lebenssituationen von Menschen in feinsinnigen fotografischen Erzählungen festzuhalten.
Eine Ausstellung des LVR-Landesmuseum Bonn, der Stiftung F.C. Gundlach und der Deutschen Fotothek in Kooperation mit der Kunsthalle Erfurt.
Veranstaltungen
Vernissage „Dirk Reinartz. Fotografieren, was ist“
Am Sonnabend, den 6. September findet um 18:00 Uhr die Eröffnung der Ausstellung „Dirk Reinartz. Fotografieren, was ist“ in der Kunsthalle Erfurt statt. …
Kuratorenführungen „Dirk Reinartz. Fotografieren, was ist“
Zur Ausstellung „Dirk Reinartz. Fotografieren, was ist“ bieten die Kuratoren zu bestimmten Terminen Führungen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.