Ikonenbetrachtung mit Erzpriester Mihail Rahr

03.01.2017 18:30 – 03.01.2017 19:30

Das Angermuseum Erfurt lädt am Dienstag, dem 3. Januar 2017, um 18:30 Uhr in die Sonderausstellung „Ikonen. Das Sichtbare des unsichtbar Göttlichen“ ein.

Person mit Heiligenschein und Buch.
Der Erzpriester wird mit seinem theologisch geschulten Blick einige Ikonenbilder im christlichen Kontext betrachten und uns neue Sichtweisen auf die Inhalte der heiligen Bilder eröffnen. Hier: Acheiropoíeton: Christus Pantokrator Choluj (Russland), Mitte 19. Jh., Eitempera/Holz, 47,3 × 38,1 cm. Sammlung Gerhard Pohl, Erfurt Bild: © Sammlung Gerhard Pohl, Erfurt: © Gerhard Pohl, Erfurt, Foto: Stadtverwaltung Erfurt, Dirk Urban
03.01.2017 19:30

Ikonenbetrachtung mit Erzpriester Mihail Rahr, Russisch-Orthodoxe Kirche, Weimar

Genre Veranstaltung
Veranstalter Angermuseum – Kunstmuseum der Landeshauptstadt Erfurt
Veranstaltungsort Angermuseum – Kunstmuseum der Landeshauptstadt Erfurt, Anger 18, 99084 Erfurt

Weitere Informationen

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag von 10-18 Uhr
am ersten Dienstag im Monat ist der Eintritt frei

Eintritt:
Erwachsene: 6,00 €
Ermäßigte: 4,00 €

Führungen:
angemeldete Führungen bis 60 min: 40,00 zzgl. Eintritt
angemeldete Führungen bis 90 min: 60,00 zzgl. Eintritt

Ikonenbilder im christlichen Kontext

Der Besucher darf sich auf eine „Ikonenbetrachtung“ besonderer Art mit Erzpriester Mihail Rahr der russisch-orthodoxen Kirche Weimar freuen. Der Erzpriester wird mit seinem theologisch geschulten Blick einige Ikonenbilder im christlichen Kontext betrachten und uns neue Sichtweisen auf die Inhalte der heiligen Bilder eröffnen.

Mihail Rahr, der 1963 in Japan geboren und dort getauft wurde, kam einen Monat nach der Geburt mit seinen Eltern nach Westdeutschland. Nach Schule, Studium und Lehrtätigkeit, unter anderem in den USA und in Russland, wurde er 1997 zum Priester geweiht.

zwei Personen auf goldenem Grund
Foto: Gottesmutter von Kasan (Kasanskaja), Russland (Tver), in der Erfurter Ausstellung. Wahrscheinlich Werkstatt von Michail Sucharev, 1818, Eitempera/Holz, 35,1 x 30,4 cm Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / Angermuseum, Schenkung Pohlen. Foto: Stadtverwaltung Erfurt / D. Urban

Seit sechzehn Jahren ist Mihail Rahr russisch-orthodoxer Priester in Weimar. Dort steht seit über 150 Jahren auf dem historischen Friedhof die einzige russisch-orthodoxe Kirche Thüringens. Als Grabkapelle für die russische Großfürstin Maria Pawlowna gebaut wurde die Kirche 1862 der heiligen Maria Magdalena geweiht. Mihail Rahr bezeichnet sie „als Inselchen der Orthodoxie ­inmitten des Ozeans des Protestantismus“. Eine Ikone der Gottesmutter von Kasan aus der Aussteuer Maria Pawlownas gehört zu den Kostbarkeiten der Kirche.