Begleitprogramm zur verlängerten Ikonenausstellung

01.02.2017 12:10

Die Sonderausstellung "Ikonen - Das Sichtbare des unsichtbar Göttlichen" im Angermuseum Erfurt wurde bis zum 19. Februar 2017 verlängert. Die Sonderausstellung präsentiert erstmals die 2012 erfolgte Schenkung des Ehepaares Hedwig und Heinz Pohlen aus Aachen. Sie umfasst 65 in Jahrzehnten gesammelte, überwiegend russische Werke aus dem 17. bis 20. Jahrhundert: Ikonenmalereien, Metallikonen, Brustikonen und liturgische Geräte.

Zahlreiche Personen auf gelb-goldenem Grund.
Bild: Gottesmutter "Lebensspendende Quelle". Russland, Anfang 19. Jh., Eitempera/Holz, 35 × 29 cm Sammlung Gerhard Pohl, Erfurt Bild: © Sammlung Gerhard Pohl, Erfurt: © Gerhard Pohl, Erfurt, Foto: Stadtverwaltung Erfurt, Dirk Urban

Ergänzt werden die Exponate durch zahlreiche Ikonenmalereien und Metall­ikonen aus der Erfurter Sammlung Gerhard Pohl, durch Zeugnisse der orthodoxen Liturgie sowie Bildwerken aus einer weiteren Privatsammlung und durch Tafelmalereien aus dem Ikonen-Museum in Frankfurt am Main.

Auch in der verlängerten Ausstellungszeit wird dem Besucher ein Begleitprogramm mit Kuratorenführung, Kunstpause und Führungen in russischer Sprache geboten.

Am Sonntag, dem 5. Februar und 12. Februar finden jeweils um 15 Uhr  Führungen in russischer Sprache mit Andrej Jazenko statt.

Die Kuratorin der Ausstellung Dr. Miriam Krautwurst lädt am Mittwoch, dem 8. Februar, 13 Uhr, zur Kunstpause am Mittag und am Dienstag, dem 14. Februar, 15 Uhr, zur Kuratorenführung ein.

Am letzten Ausstellungstag, Sonntag, dem 19. Februar, gestaltet um 15 Uhr   der leidenschaftliche Erfurter Ikonensammler Gerhard Pohl einen abschließenden Ausstellungsrundgang.

Gerhard Pohl, der selbst seit Jahrzehnten russische Ikonen sammelt, leistete gewichtige Hilfe für das Ausstellungsprojekt und stellte neben  wertvollen Sammlerstücken sein Fachwissen für die Ausstellung zur Verfügung.